Ich darf doch bitten, Ihr Zeigerdreher

Oktober 30, 2007

in der Europäischen Union, die ihr nun überlegt, die europäische Sommerzeit demnächst für immer abzuschaffen.

Das wäre doch längst fällig gewesen: Nach dem Schock der Ölkrise 1980 eingeführt, hat sie wirtschaftlich nach einhelliger Expertenmeinung nullkommanix eingebracht. Die Energiekosten für weniger Lampenlicht wurden durch  früher eingeschaltete Wärmequellen allemal verbraucht. Außer Bürokratie- und Technikspesen nichts gewesen. Die Steuerzahler für einen Nonsens 27 Jahre zur Kasse gebeten. Leider nicht der einzige. Bürokratenstreich, wie uns die Jahresberichte des Bundesrechnungshofes immer wieder bestätigen.

Moment mal: Wurde uns aber nicht soeben eine Stunde Schlaf mehr geschenkt? Stimmt so auch nicht. Die hatten en wir im März auf dieses Zeitkonto eingezahlt. Und nun ohne Zinsen zurückbekommen, weiter nichts. Stattdessen wieder ein paar Wochen schlechte Laune, weil am Wochenende an unserer inneren Uhr herumgewerkelt wurde, kaum dass sie sich an das Sommertheater gewöhnt hatte.

Also weg damit für alle Zeit(en). Herr Stoiber will ja angeblich die Bürokratie in der EU abschaffen. Vorwärts und nicht vergessen, vielleicht die einzige Gelegenheit, doch noch  in die  europäische Geschichte einzugehen.

Die Zeitmessung ist so alt wie die Menschheit. Schon in der Urgesellschaft wurde mittels Schatten Zeit gemessen. In unserer U h r gesellschaft unterscheiden wir zwischen Besitzer einer echten Rolex und Kopieträgern.

Die Sammler und Freaks  kennen sich außerdem aus zwischen Sonnenuhren, Wasser- und Feueruhren, Walgeuhr, Räderuhren, Pendeluhren, Federuhren, Kleinuhren, elektrischen Uhren, Quarzuhren, Molekül-und Atomuhren.

Schon in der Schule büffelten wir uns durch die verschiedenen Zeitrechnungen.

Gleichzeitig erstärken sich die Zweifel an unserer Einstellung zur Zeit immer mehr; besonders nach den bis heute nicht aufgeklärten Legenden um das Verschwinden von Flugzeugen und Schiffen im Saragossa – Meer und um das gesamte Bermuda-Dreieck, dem ebenso belächelten wie ernst genommenen Auftauchen der Ufos als Sendboten einer uns um Millionen Lichtjahre vorausgeeilten Population mit ihrer Zeitmessung..

Unser gesamte Vorstellung von Raum und Zeit wackelt . Die Theorien von der Urszene sind in Wirklichkeit. in gewisser Weise Uhrscenen

Da hat uns die Sommerzeit auch nicht weitergebracht. Wir sollten unser aller Energie in eine neue Weltzeit investieren, die ohne Bushtrommeln auskommt.

Noch ist  es nicht zu spät. Warten wir nicht darauf, den Zeiger dann zurückdrehen zu können wie an diesem Wochenende.

Und Otto Normalverbraucher hat auch mit der nun Winterzeit immer weniger Zeit. Jobs fressen sie auf oder die Suche danach. Herr Beck und Herr Müntefering brauchen noch viel davon, um ihren öffentlich beigelegten Streit nun hinter verschlossenen Türen weiterzuführen. Hartz IV oder Quartz IV , Wischiwachi der Politik zu jeder Zeit..

Und wenn dann eine kommt und sagt, Mütter und Väter, nehmt euch mehr Zeit für die Familie und beruft sich auf schlechte Zeiten, die doch ihr Gutes gehabt hätten, fehlt ihr das  Zeitgefühl samt Wissen und Anstand. Und sie lässt sich weiter Zeit,  die Sache richtig, klarzustellen, statt auf zur gleichen Zeit > gleichgeschaltete  < Medien  in der Sprache der Nazizeit loszugehen.

In der nächsten Generation wird wohl kaum noch jemand sagen können, was eigentlich die Sommerzeit bedeutete. Es wird Zeit, ihr  so schnell wie möglich für immer Ade zu sagen.

Time bleibt leider so oder so Money, vor allem angesichts weiter hochgeschraubter Heizkosten während der nun vor uns liegenden  Winterzeit.  Da reiben sich die Manager der Energiekonzerne schon jetzt die Hände mit den hochkarätigen Zeitmessern am rechten Arm.

Mit nachdenklichem Gruss

Jochen Jocketa


Ich darf doch bitten, Brandstifter aller Art

Oktober 25, 2007

die nicht nur in  kalifornischen, griechischen und portugiesischen Wäldern Feuer legten

Während die in Actionfilmen supertapferen Superstars die Hosen bzw. Höschen voll haben und vor den Flammen um Hollywood schon mal türmen, zündelt das Weiße Haus Brände anderer Art. Man werkelt an einem neuen Kuba-Konflikt. Man ermuntert die türkischen Generäle zu neuen militärischen Aktionen gegen über den Kurden. Die Hardliner murksen auch weiter im Irak herum. Darfs für ein paar Hundert Millionen Steuergelder auch noch der Iran sein. Für ihren Kreuzzug gegen die nicht gefundenen  irakischen Chemiewaffen  und das Tontaubenschießen ähnliche Durcheinander in Afghanistan haben sie bereits 640 Milliarden Dollar verpulvert. Der Haushaltausschuss des US – Kongresses schätzt die Kriegskosten mittlerweile  bis 2017 auf weit über 2 Billionen US- Dollar.

Ein schöner Batzen, selbst wenn man die Milliardengewinne der Ölmagnaten abzieht. Aber das sind ja getrennte Kassen – die Steuergelder für den Krieg und die im wahrsten Sinne des Wortes sprudelnden Ölgewinne, na für wen wohl? Und man sollte wenigstens noch sagen dürfen, dass der US – President selbst ein millionenschwerer Ölunternehmer ist. Ein Hundsfott, wer da Dialektik betreibt.

Die Öl – und Strompreisepreise steigen weiter.

Nächste Hiobsbotschaft: Wir sind auch die längste Zeit Exportweltmeister gewesen, zumal die Exporte des rot-gelben Riesen 2008 und 2009 jeweils nochmals um zirka 20 Prozent steigen sollen.

Also -sofort Feuerstellung mit allen Dreckschleudern und Miesmacherkanonen beziehen. Feuer frei auf bleifarbene chinesische Produkte und Magnete, die unsere armen Kinderchen verschlucken, auch wenn sich h i n t e r h e r herausstellte, dass diese vom US- Importeur stammten. Hinterher, nachdem Hunderte Millionen Verbraucher diese und andere PR- Kröten der neidischen westlichen Welt geschluckt haben. Und das Trommelfeuer geht weiter. Allen voran die Bushtrommeln.

Was ist schon hinterher? Auf die ersten Salven kommt es bei der Meinungsbildung  an. Wer erinnert sich heute  schon noch  daran, dass es eine US-Provokation war, die im Golf von Tonking die Ausweitung dieses Völkermords auf Kambodscha  einleitete. Hinterher kamen ja noch die Roten Khmer.

Da war man handlungsunfähig, als zwei Millionen Kambodschaner  von den Roten Khmer ermordet wurden und erst die vietnamesischen Kommunisten durch eine Militäraktion  die menschliche Ordnung wiederherstellten. Während die vertriebenen USA sich die Wunden ihrer bis dahin größten politischen und militärischen Niederlage leckten.  Und ihre einst Verbündeten wie später nach dem Ersten Golfkrieg die Kurden schmählich im Stich ließen.  Das  blamable Ende der Überheblichkeit einer Weltmacht. Leider nur für kurze Zeit.

Und immer wieder dieselbe Masche. Niemand hätte wohl etwas dagegen gehabt, wenn man den Feudalherrn Dalai Lama als Privatmann angemessen empfangen hätte, statt ihn zum Gandhi oder Mandela unserer Tage aufzumotzen. Die falschen Aktivitäten können nicht vom  wirklichen   > Drama Lama < ablenken.

Lahmes Programm im Hartz Vier- Geplänkel und was sonst noch, die deutsche Wirtschaft muss für 2008 mit einem erlahmenden Aufschwung rechnen. Nur noch ganz kurze Zeit, es kann sich höchsten um ein paar  Wochen handeln, dann hat China die Bundesrepublik  als Wirtschaftsmacht Nummer Drei in der Welt überholt. Es steht nur noch 2,7 Billionen zu 2,9 Billionen Wirtschaftskraft. Runter vom Treppchen der Selbstzufriedenheit und Arroganz.

Überheblichkeit im Krieg wie im Frieden zahlt sich nie aus. In einer globalen Welt erst recht nicht. Wir sollten also nicht mehr so weiter machen  wie in den letzten Monaten mit psychologisch penetranter Konfrontation, stattdessen die Zeichen der Zeit richtig verstehen. Auch wenn uns ab nächsten Sonntag die Wirtschaftsmacht VR China bis zum ersten Märzwochenende 2008 wieder eine Stunde mehr – also durch sieben Zeitzonen – entfernter scheinen mag.

Mit nachdenklichem Gruss

Jochen Jocketa

Moment mal – fast hätte ich es vergessen: Trotz Abiturvorbereitung ist mein Enkel Jan auf der Suche nach einem guten offiziellen Chinesischunterricht. Was übrigens gar nicht so leicht zu sein scheint. In Oldgermany ist eben noch nicht  oder nicht mehr rund um die politische Uhr China – Time. Jan kann offensichtlich weiter denken als mancher deutscher Politiker unserer hochgelobten Koalitionsregierung, welche derart ungelenk mit den von Herrn Schröder entwickelten Ostbeziehungen umgeht. So umstritten Sommer- und Winterzeit in ihrem wirklichen Nutzen sind, es kommt auf die innere Uhr an, haben die Wissenschaftler endlich herausbekommen. Also alles für die Katz? Aber nicht für den Pandabär. Da können wir uns eine neue Winterzeit gegenüber  der VR China überhaupt nicht erlauben.


Ich darf doch bitten, wer auch immer sich das ausgedacht hat, im Weißen Haus

Oktober 24, 2007

Eigentlich hatte ich mich noch gar nicht richtig von der Nachricht erholt, dass nach einer Forsa-  Umfrage jeder vierte Deutsche genauso denkt, wie wir es von Eva Herman nicht erhofften, sondern nur als verantwortungslosen Ausrutscher einer Geschichtsnull zu bewerten begannen.

Die Politiker halten sich weiter wetterberichtsgemäß >Vorübergehend bedeckt<. Sie sind mit ihren Hochs und Tiefs beschäftigt. Und auch die Professoren haben nach ein paar lauen von den Medien honorierten Stellungnahmen Anderes zu tun. Sie feiern ihre Einrichtungen als neu ernannte Eliteunis oder ärgern sich, leer ausgegangen zu sein. Es kommt auf dasselbe – nichts raus. Um endlich mal reinen Tisch zu machen und zum Beispiel mit einer Erklärung von 1000 integren Persönlichkeiten eine umnfassende Aufklärung vor allem der jungen Generation einzuleiten.

Das überläßt man den Rechten und damit nicht dem Recht der Geschichte.

Der Dauerzündler Bush rief indessen zu einem  >Fonds für das freiheitliche Kuba< auf,  wenn demnächst Fidel Castro  sich biologisch aus dem amerikanischen Embargo verabschieden muss. Dabei sollte der ja längst in den Roten Jagdgründen sein, falls, ja falls der von einem anderen US-Präsidenten in Auftrag gegebene oder geduldete Giftmordversuch geklappt hätte. Aber schon damals haben die Amis bei ihren sogenannten Freiheitsszenarions gestümpert. Die toten GIs von Vietnam bis Irak und Afghanistan können nicht mehr grüßen.

Man könnte nun fragen, welcher Hornochse im Weißen Haus auf die Idee eines Erpressungsfonds für ein Kuba nach Castro gekommen ist? Aber solche Bezeichnung gehört sich nicht, wo ein deutscher Finanzminister nicht einmal einen  im Vergleich  französischen Minipräsidenten auf erhöhte Ausgaben zu Gunsten seiner Wahlklientel und zu Ungunsten der europäischen Währungsstabilität aufmerksam machen durfte.

Wie redet man aber mit einem amerikanischen Präsidenten, der nur als Feuerzeug der Kriegsverdiener  und Hardliner für das  Wahlteam der Republikaner Furore macht und gleichzeitig Putins ungebrochenem Machstreben zuarbeitet?

Die es bei uns vielleicht könnten, haben  Anderes zu tun. Frau Merkel schlägt sich mit den Gegnern und rückversichernden Kritikastern des Vertriebenendenkmals herum. Herr Beck genießt seinen Triumpf über Münte, der seine Niederlage im Machtkampf mit formalen Forderungen an die Finanzierbarkeit des Arbeitslosengeldes kaschiert. Die Oppositionsparteivorsitzende  Roth nimmt einen Bischof aufs gallegrüne Korn. Ein Mainzer Richter verfängt sich in Nazisymbolen und darf zur vorläufigen Strafe nicht mehr am Zivilgericht arbeiten, sondern nur noch Straftäter vergattern.Vorsicht, Ladendiebe und andere kleine Gauner in der Mainzer Gegend, da könnte einer besonders schlechte Laune haben.  Ein erfolgreiche deutsche Autofamilie startet zum Generalangriff auf gewerkschaftliche Rechte bei Volkswagen. Jetzt, wo die Lustreisen mit den einflußreichen Betriebsräten wegfallen müssen, braucht´man keine Rücksichten mehr zu nehmen.

Und so weiter. Und so leider. Die  makabre Ausbeute einer Internetviertelstunde!  Eine Untersuchungsbehörde setzt noch einen drauf und  teilt mit, dass die deutsche Bürokratie der Wirtschaft im Jahr 30 Milliarden Euro kostet. Kein Wunder, dass die so Geschröpften auf die Preispauke hauen.

Es ist, man kommt ohne die mündliche Literatursprache,nicht mehr aus, zum Kotzen.
Südeuropäer haben bei ähnlichen Frustrationen zum Beispiel im Sportbereich kurzentschlossen ihre Glotzen aus dem Fenster geworfen.

Ihnen, Mister Bush, und den anderen Politikern imponiert Derartiges nicht. Und angesichts der am Vortag veröffentlichen Listen über die horrenden Preiserhöhungen muss ich erst einmal auf einen neuen Computer sparen.

Na, denn bis auf morgen auf dem Display! Vielleicht hat die Antichina-Maffia wieder etwas aus der täglichen Neidküche auf Lager. In Altersheimen verhungerte Patienten, mehr als zehntausend Tote und Verstümmelte durch Kunstfehler in den Krankenhäusern, Hundertausende unter dem Existenzminimum > Lebende<, vergiftete Kindernahrung, Gamelfleisch noch und noch – ach so, das ist ja so geschildert gar nicht in China, sonden in Deutschland passiert. Man wird schon was finden, wozu ist man bibelfest. Suchet …

Also  lassen wir uns überraschen. Viel schlimmer kann es kaum noch kommen, es sei denn, Sie Mr. President, kündigen nach dem Dritten auch noch den Vierten Weltkrieg an

Mit nachdenklichem Gruß
Jochen Jocketa


Ich darf doch bitten, ehrenwerte Gesellschaft der Formel 1 – Profis,

Oktober 22, 2007

die Sie dabei sind, uns nach dem Radspott einer weiteren zu entfremden.

Erst sechs Stunden nach der Zieleinfahrt in Sao Paulo wussten wir, ob nun der Finne wirklich Weltmeister ist.

Er ist es!

Und der Sensationsfavorit Hamilton guckt durch die Fernsehröhre. Dort kann er noch ein mal minizios verfolgen, wie ihm das McLarenMercedesTeam in Shanghai mit stümperhaftem Mismanagement das Championat vermasselte. Ein Kiesbett im Zornfeld führte zum Ausscheiden. Der Ausrutscher von Hamilton mit abgefahrenen Reifen vielleicht sogar ein profilloser der Teamleitung. Sollte  man vielleicht als zweitem Standbein dem Titelverteidiger ein höheres Punktepolster gegen Verfolger Raikkönen verschaffen.?

Beim vorherigen Rennen hatte dem jungen britischen Treppchenstürmer sein heißblütiger InTeamfeind Alonso die Boxengasse versperrt und um den Sieg und weitere wichtige Punkte betrogen.

Im Jahr Eins nach Schumacher kam uns so manches in der Königsklasse des Automobilsports längst spanisch vor. Spanisch Eis – kalt.

In Sao Paulo, beim letzten Lauf, war in zwei Boliden die Differenz zwischen Benzin und Außentemperatur zu groß gewesen – ein Grad! Dann könnten die Beschuldigten wegen regelwidrigen Wettbewerbsvorteils disqualifiziert wurden, Hamilton punktemäßig aufrücken und doch noch zum Weltmeister erklärt werden. Denn zu kalter Treibstoff hat eine höhere Dichte und steigert unerlaubt die Motorleistung. Die Fia – Rennkommissare stelten das Vergehen zwar fest, aber entschieden: Keine Disqualifikation.

Prompt legte auf den Trümmern einer vergeigten Saison (Spionageskandal mit 100 – Mio – Dollarstrafe, unprofessionelles Handling von Team und Fahrerverhalten) der wirkliche Verlierer McLarenMercedes Protest gegen die halbherzige Entscheidung der Rennkommissare ein. Weltmeister und Fans bitte sieben Tage in die Warteschlange einreihen.

Nur eines ist sicher: Für den Torera, der alle seine Konkurrenten wie ein Stierkämpfer seine von vornherein zur  verurteilten Opfer zu behandeln pflegt, gibt es keinen Hattrick mehr. Kein drittes Mal hintereinander Weltmeister. Das wenigstens ist die gute Nachricht.

Immerhin, in den letzten Jahren war die Formel 1 durch die Dauersiege Michael Schumachers beinahe zum Langweiler geworden. An Spannung hat es diesmal wegen der zahlreichen Spannungen nicht gefehlt. Und wir haben einen 22jährigen Vizeweltmeister, der als Debütant zum Treppchenstürmer geworden ist. Ob ihm nun ein nachträglich per E-Mail zugestellter Weltmeristertitel für seine beispiellose Karriere mehr schadet oder nützt, das werden wir schon in der nächsten Saison erleben.

Die Nerven auch der Fans liegen blank. Wie im Radsport wird auch bei der Formel 1 weiter gedoppt. Nur dort sind es nicht die Fahrer, sondern die Boliden. Es wird auch künftig getrickst, beklagt und geklagt. Der Formel 1 – Zirkus, so wegen seiner unterschiedlichen Austragungsorte genannt, zieht auch 2008 weiter.

So aufregend das Warten für die betroffenen Teams und für manchen unerschütterlichen Fan noch sein  mag, es wird am Ende nur einen Weltmeister 2007 geben. Aber elf Geldmeister, denn die F(ies) One  ist ein Ding, bei dem  Werbemilliarden bewegt werden. Ganz gleich, bei wem der Airbag des Erwischten rausfliegt, verderben Sie, wenn sich schon einige gegeneinander betrügen, doch wenigstens uns nicht die letzte spontane Freude und fallen stattdessen wie die unglückselige Tour-de -France in zunehmende Bedeutungslosigkeit zurück.

Ea gibt ja noch die Formel 3 mit ihren nicht minder spannenden Rennen.

Deshalb bitte ich Sie als Profi(t)verantwortliche schon jetzt für die nächste Saison: Der Fairness eine Boxengasse!

Mit nachdenklichem Gruss

Jochen Jocketa


Ich darf doch bitten, Mister Bush,

Oktober 21, 2007

der Sie Ihren > Laden < wieder mal nicht im Griff haben und Bin Laden immer noch nicht greifen konnten.

Gerade erst tönten Sie von einem Dritten Weltkrieg, provozierem Gospodin Putin, schießen verstärktes Dauerfeuer gegen den Iran und blamieren die Menschheit so täglich vor sich selbst, weil sie wehrlos gegen den Obersten aller Kriegsherren ist, die leider immer noch keine Mangelware auf dem Globus sind.

Eine Fliegende Festung B 52 absolvierte eben mal einen Kreuz-und Querflug über die Vereinigten Staaten mit sechs scharfen Atomraketen unter den Tragflächen. Obwohl Atomwaffen in der Luft nur in großvolumigen Transportflugzeugen verlegt werden dürfen.

Am 30.August 2007 hatte, wie jetzt herausgekommen ist, das gesamte  Airforce -System geschlafen. Und auch die vielgepriesenen Warneinrichtungen haben  auf der ganzen (Flug -) Linie versagt.

Wir erinnern uns  aus diesem traurigen Anlaß an jenen spätpubertären Sportflieger, der  vor Jahren das sowjetische Warnsystem mit einer Czesna unterflog und unverfroren auf dem Roten Platz landete. Dem sowjetischen Raketenmarschall kostete es die goldenen Schulterstücke.

Und was passiert in den USA ? Darf ein President, dem das großvolumiger passiert, weiterregieren? Eine Handvoll Offiziere der 5. Bomberflotte in North Dakota mussten die Mütze nehmen. Aber den Atomhut und damit die Gesamtverantwortung haben doch Sie, Mister President.

Keiner weiß oder  bekommt es gesagt, wie das Versehen geschehen konnte,  das einen Dominoeffekt militärischer Peinlichkeiten auslöste.

Hat sich etwa der hinterhältige Bin Laden unter das Bodenpersonal gemischt oder einer seiner Anhänger? Diese  terroristischen Schurken, Millionen US- Bürger derart zu gefährden.

Vielleicht findet sich unter der technischen Crew auch im Nachhinein  ein  US-Bürger chinesischer Abstimmung. Nachdem die Bleianschläge seines Mutterlandes mit Kinderspielzeug und -kleidung  aufgedeckt wurden, nun dieser schnöde gelbe Racheakt? Da ist nur noch keiner von den investigativen Schnüfflern und Skandalhyänen drauf gekommen, die Sache dahingehend auszuschlachten.

Aber selbst wenn die allerbösesten Kommunisten je an so etwas dächten, weshalb sollten sie ausgerechnet die Bürger eines Landes in Gefahr bringen, die bei ihnen mit fast einer Billion Dollar in der Kreise stehen.

Doch Mr. Bush soll nicht einmal Rot geworden sein an seinem Roten Telefon. Wie immer ein bißchen süffisant hilflosgelächelt habe er, jener Mischung von Unfähigkeit und Selbstherrlichkeit, die ihn so un(s)sympathisch macht. Die Sündenböcke für ein nicht funktionierendes Sicherheitssystem werden nun nur bei den betreffenden Offizieren gesucht. Sie sehen einer wohlverdienten Pension entgegen. Die ochdekorierte Vietnam- Bombenwerfer werden in die militärisch -politische Wüste gejagt.  Selbst dieses >Fach< wissen schützte sie vor Torheiten nicht. Wie sollte man es von einem Presidenten erwarten, der sich damals dank väterlichere Protektion an der Heimatfront herum drückte. Seine Inkompetenzen häufen sich wie die bodenlosen Schulden seiner Regierungszeiten weiter ins Unerträgliche.

Und Mister President  bleibt weiter dort, wo er den meisten Unsinn seines politischen Lebens verzapfte, im Weißen Haus, aus dem mal wieder ein Weises Haus werden sollte.

Damit müssen nicht nur die Iraker und die amerikanischen Soldaten als Söldner der Interessen der US-Ölmafia leben, solange sie es noch haben.

Ein Dreifach Hoch den Heizöl- und Benzinpreisen.

Mit nachdenklichem … nein, lieber nicht !


Ich darf doch bitten, Herren und Damen Präsidenten aller Couleur,

Oktober 19, 2007

ja, das war wirklich Ihre Woche, von denen wir sonst nicht wissen, wie Sie die bei so vielen Helfern mit eigener Arbeit über die Runden kriegen.

Fangen wir mal mit den PräsidentiNNen an, die dem Vernehmen nach noch den größten Teil ihrer Arbeit selbst machen müssen. Aber Sie sind diesmal gar nicht dazu gekommen vor Bibbern und Zittern. Nun hat die Henne, Verzeihung Frau Schawan, endlich ihre sechs  nächsten gelegt, nachdem als Ergebnis des ersten Brütens bereits zweimal  München und einmal Karlsruhe feststanden.. Als weitere sechs Eliteuniversitäten Deutschlands wurden anerkannt: Aachen, Göttingen, Heidelberg, Konstanz, Berlin (FU) und Freiburg. Es sind goldene Eier, denn sie bedeuten fünf Jahre lang fette Millionen zusätzlicher Fördergelder. Nun fördern sie erst mal den Neid der > Sitzenbleiber<.

Dass wieder nicht eine Uni aus dem > Beitrittsgebiet< Ost  dabei war, nur einem hartgesottenen Ossi ärgert das?  Wie sollten die Unis dort denn auch, wo doch alle wichtigen Posten von Professoren aus dem Westen längst okkupiert sind. Mehr Förderung ist nicht drin, falls es nicht vornehmlich die zweite Garnitur war. Schluß mit dieser linken Hetze von wieder mal Gelinkten.

Und was war sonst noch los im präsidialen Welttheater?

Von den anderen Präsidenten dieser Woche gibt es weniger gute Nachrichten oder solche, die unserer Welt einen Ruck in eine bessere geben könnten.

Die Komödie: Monsieur President im Champs-Élysées-Palast hat sich im 2. Akt dazu durchgerungen, dem Durchsickern weiterer Gerüchte, die schließlich gar keine waren, ein Ende zu bereiten. Und den Vorhang hinter seiner aufgewärmten Ehe fallen gelassen. Aller guten ( wohl gesagt guten !)  Dinge sollen ja trotzdem Drei sein, nachdem man sich schon einmal getrennt hatte. Wer auch immer die Nächste ist, die Zweimalige oder eine Neue, nur soviel läßt sich schon jetzt voraussagen: Minister Steinbrück wird bestimmt nicht zur Hochzeitsparty geladen

Das Lustspiel: Eine wahre Lust für Al Gore der Friedensnobelpreis. Obwohl seinerzeit eine halbe Million mehr  Stimmen, aber dank brüderlicher Hilfe des Abgeschlagenen weniger Wahlmänner, ist er nun zum zweiten Mal Sieger über den Präsidenten Bush, auch in Umweltfragen stets sein erbitterter Gegner, geblieben.

Übrigens  war das weiterhin keine schlechte Woche für den Preisgekrönten. Google konnte einen Milliardengewinn verbuchen und Al Gore ist mit 30 Mio Dollar einer der größten Aktionäre.

Trotzdem hat ihm der Kreuzzügler der Ölkonzerne doch noch die Show gestohlen.
Das Trauerspiel: Er drohte  mal kurz mit dem Dritten Weltkrieg. Geht denn  da weiter alles Drunter und Drüber im Capitol – Theater? Die sind doch immer noch nicht fertig mit dem Krieg gegen die Chemiewaffen im Irak. Ist ja auch nicht so leicht, wenn sich keine finden lassen und nach UN-Gutachten auch werden.

Die komische Oper: Im >Bolschoi< hört man solche Worte nicht ungern. Der Bass, nein, natürlich der Boss, ließ ein  stimmgewaltigen Solo erklingen. Man habe ganz neue Raketen. Der Waffen – Refrain sozusagen auf das amerikanische Raketenprogramm. Hätte man doch mit den Freundfeinden vorher abstimmen können. Dann eben nicht Gentlemen. Karfscho!!!

Das Bubenstück: Der Exstaatschef arrangierte einen Bombenanschlag anläßlich der Rückkehr von Frau Bhutto auf deren Konvoi. Über Hundert Tote kostete das hinterhältige Feuerwerk gegen die künftige Präsidentin des Landes.

Die Posse: Weil das Vereingte Königreich bekanntlich keines Präsidenten bedarf und schon genug Scherereien mit dem Tories hat, müssen wir mit Klatsch der Londoner Boulevardpresse vorlieb nehmen. Kate, nun doch wieder Superbraut von Thronfolger Nr.2 nach Papa Charles, musste mit zu Hirschjagd, um auf den königlichen Sport schon einmal  eingeschworen zu werden. Nicht nur ein Hinweis auf ihre guten Kartenbei der Treibjagd auf einen der begehrtesten Heiratskandidaten der Welt, sondern auch darauf, dass sie jetzt besser auf ihren eigenen >Hirsch< aufpassen sollte.

Nein, summa summarum, ob Präsidenten oder ersatzweise Königen und Prinzen, Freude machen sie uns allesamt nicht. Selbst Frau Butto hätte als Realistin daran denken müssen, wie sie nicht nur sich, sondern auch ihre Anhänger gefährdete.

Den Vogel, Gott sei Dank noch nicht ihre Raketen, haben allerdings Bush und Putin abgeschossen. Beide sind umso gefährlicher, weil sie notgedrungen nach den Gestzen ihrer Länder kein drittes Mal kandidieren dürfen. Oder basteln sie an einer dritten kriegsbedingten Präsidentenkarriere, wie einst Roosevelt ?

Irgendwo habe ich mal in einem Ratespiel die Frage gehört: > Welche sind die schmutzigsten Leitern ? <

Und die Antwort lautete wohl nicht zu unrecht: > Die Hühner -und Karriereleitern !<

Mit nachdenklichem Grus

Jochen Jocketa


Die aufgeflogene Party – Alle wollten Flamingo tanzen

Oktober 16, 2007

Die aufgeflogene Party
Alle wollten Flamingo tanzen

> Nein und nochmals nein! Mir schwant etwas < , spreizte sich die Dame von Vogelwelt vor dem sie umstelzenden Werber. >Bei mir nicht. So können Sie mich nicht beflügeln, mein lieber Schwan!  Ich bin aus gutem Vogelhause !:<

> Warum tut die so vornehm und spielt die eiserne Lady? < Eine daneben stehende junge Ente fragte es ihre ältere partyerfahrene Freundin. > Außerdem ist doch der junge Mann gar kein Schwan, sondern wie sie ein echter Flamingo! <  Der allerdings die ganze Nacht eng um – flügelt mit einer anderen Flamengo getanzt hatte.

Da kam ein Tierfeund des Weges : > Eher ein Bonmot,  Kindchen. Schwäne haben zwar eine weiße, aber keine reine Weste. Sie sind notorische Fremdgeher. Sozusagen die Machos bei den Vögeln. <

Gern hätte das Entenfräulein noch mehr erfahren.

Plötzlich ging überall das Licht aus. Alle Vögel sind  schon   -   nicht mehr  -  da!  Sie flatterten wie auf ein Kommando in die vier Himmelsrichtungen davon. Panisch brachte sich die Affenkapelle unter Zurücklassung sämtlicher teurem Technik auf den nächsten hohen Bäumen in Sicherheit. Solist Jumbo flüchtete mangels Tonleiter schrill trompetend in den Busch. Der eben noch so fröhlich röhrende Hirsch warf angsterfüllt sein Saxophon in die auseinander stiebende Tiermenge.

Was war plötzlich geschehen ?

Disjockei Lora hatte soeben aufgeregt mitgeteilt, dass am Einlaß drei Party l ö w e n nach Eintrittskarten gefragt hätten.

Beobachtet von jj.


Herzbeutel, Geldbeutel, Lebenserfahrung

Oktober 15, 2007

Unsere Omi hat gesagt,

man sollte doch mal darüber nachdenken,

…nicht nur PS in Kilowatt umzubennen. Dann sollte man auch Herzenswärme dann nach Kiloherz bezeichnen?

…  weshalb aus  d e n Ehen  die meisten Männer desertieren, in denen die modernen Frauen das Regiment führen;

…  Herman zu Nachforschungen anregen, wieviel Hunderttausenden Müttern durch Hitlers Politik die Familie zerstört wurde;

… dass der Herzbeutel wichtiger als der Geldbeutel ist;

… Faulheit meist der Versuch bedeutet, auf Kosten anderer zu leben;

… ein ständiger Besserwisser zwar gut zu Fuss im Kopf ist, was ihn aber dazu verleitet, ständig nur seinen eugenen Gedanken und Meinungen nachzulaufen;


Ich darf doch bitten, Regisseure und Produzenten,

Oktober 14, 2007

die Sie am Rand  und mit den schmuddeligen Methoden der Pornografie Besucher und Aufmerksamkeit zu gewinnen suchen.

In der ehrwürdigen Dresdener Semper-Oper hat soeben eine Neuinszenierung der > Meistersinger < Premiere. Dabei wird ein  völlig nacktes Mädchen über die Bühne getragen. Dort steht  auch ein Schauspieler, > nur< halbnackt< als Esel.

Wann gibt es gegen > Kulturaufschlag< dann eines Tages, wenn die Besucherzahl -hoffentlich – nicht den Erwartungen  entgspricht, ein Zertifikat auf den Eintrittskarten, dass der üppige Busen > gartantiert echt <  ist !

Im Hamburger Ohnesorg-Theater geht es zumindest, schmeichelhaft ausgedrückt, frivol zu. Was würde wohl die unvergessene Heidi Kabel dazu sagen?  Ein Arfmutszeugnis des Regisseurs, völlig überflüssig und obszön, auf der Bühne rumbumsen zu lassen und die Verführung eines jungen Mädchen vorzuführen.

Ein Skandal dagegen die labendliche Vergewaltigung einer Schauspielerin auf offener Bühne, der vorher lt. Rollenbuch  dike Zunge abgeschnitten und die Hände abgehackt werden. Von der Schauspielerin wurde ausdrücklich verlangt, das< alles als> echt< zu erleben, damit es vom Publikum so mitgefühlt werden kann.

Den Vogel ( richtiger Mehrzahl mit einem Buchstaben dran) schießt die Ruhrtriennale ab. Monica Ferres konnte es sich jedoch  finanziell leisten, die gut bezahlte Rolle einer alternden Hure abzulehnen. Bild Online-Zitat aus dem widerwärtigen Text: > Meine M….ist zugefroren. Ich kann nicht mehr. Aber er ging nicht weg – ich musste es mit der Hand machen. Sein  S.. spritzte auf meinen Rucksack und fror.< ( Weglassungen von mir)

Und dann folgt auf der Internet-Seite der Anzeigentext: > Erotische Bilder bei E….< Business for usual !

Also, Leute,  ich bin gewiß kein optischer Vegetarier. Aber was zuviel ist, ist zuviel. In unserem Rechtsstaat, in dem eine nicht bezahlte Parkgebühr eine satte Gefängnisstrafe erwarten läßt, passiert  dazu gar nichts. Gibt es wirklich keinen Paragraphen, der die Aufreizung von Sexualverbrechern  und anderen Triebtätern verfolgbar macht ! Werden solche nicht mehr nur Entgleisungen, die schon zum Marketing für ausverkaufte Plätze gehören, etwa auch noch mit Steuergeldern subventioniert ?

Wie schützen unsere Familienministerin  und die Kulturobrigkeiten des Staates  die guten Sitten!. Arbeitet ihr scheinbares  Nichtstun  nicht jenen in die Hände, über die sich eine breite Öffentlichkeit gerade in diesen  Tagen mit Recht, aber ohne rechtliche Folgen  des Staates für die Betreffende entrüstet.

Wollen wir wirklich darauf warten, bis sie uns noch Hitlers > Glaube und Schönheit<, die Auswahl- und Werbeorganisation für die rassischen  Zuchtziele der Nazis, als gutes Beispie vorhält?

Ach, ja, die Zuschauer? Verklemmte und Voyeure aller Bundesländer versammelt euch auf den > Stehplätzen<, die eigentlich als Sitzplätze möglichst nahe an der Bühne  beste Sicht bei der Masturbation einer abgleitenden Theaterkultur versprechen.

Mit dieser immer deutlicher werdenden Fehlentwicklung sollte unsere demokratischer Anstand von allein fertig werden. Eine neue selbstgerechte Blondine brauchen wir dazu nicht.

Und Sie, Regisseure und Produzenten, die sich selbst in der Gier nach Ruhm und Geld, nicht mehr unter Kontrolle haben, müssen endlich über eine FSK wie beim Film nachdenken.

Mit nachdenklichem Gruss

Jochen Jocketa


Ich darf doch bitten, Damen und Herren Medienvergifter,

Oktober 13, 2007

denen wir eurem immer unappetitlicheren Mix von Dichtung, Wahrheit, Lobhudelei und Verleumdung mit den Nachrichten des Tages auch auf dem Display ausgeliefert sind..

Zuerst die gute Nachricht, die es, wie man sehen wird, leider nicht bleibt. Al Gore wurde der Friedensnobnelpreis zuerkannt. Ein Sieg für den Klimaschutz. Der Schein trügt.. Aber ein Teilerfolg gewiss. Vor allem in den USA fällt die Meute der Verleugner der Erderwärmung über den Klimaapostel her. Die Bush – Lobby wirft ihre gutbezahlten Mediensöldner in den ungleichen Kampf und verleumdet den Preisträger. Sogar Stalin und Hitler wären einmal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen gewesen.

Nebenbei erfahren wir, dass der Preisträger im Laufe seines aktiven Klimaengagements sein Vermögen auf über 100 Millionen Dollar gebracht hat. Villen im luxuriösen Nashville und anderswo, ein Penthouse in einem Nobehotel und so weiter inklusive. Kein Wunder, wenn man für einen Vortrag 175 000 Dollar kassiert. Über Tausend derartige Auftritte soll er schon absolviert haben – nur für Schulen kostenlos. Zu viele für Nullkomma … können es demnach nicht gewesen sein.

Kandidat Dr. Helmut Kohl ging leer aus. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die polnische Kandidatin, die über 2000 Kinder vor dem Holocaust rettete, bekommt wohl keine zweite Chance.. Was sind schon 2000 junge Menschenleben, wenn täglich tausende vor allem in Afrika verhungern.

Dann die überfällige Nachricht, die uns eine Eva Herman, wie sie nicht nur in ihrer verbrämten Naziverehrung unglaubwürdig und inkompetent ist, noch unglaubhafter beschreibt. Die Retterin der Familie hat ein bewegtes Leben hinter sich. Viele Männer, meist die Richtigen für die Karriere. Sohn Sam musste sich an mehrere >Pappis< gewöhnen.? Von intakter Familie keine Spur bei unser selbsternannten von ihrer historischen Höhenflugsonne angebräunten Sauberfrau der Nation.

Nebenbei erfahren wir nichts darüber, dass sich zum Beispiel die Damen Ministerinnen und Staatssekretärinnen der Bundesregierung und der Länder sowie ihrer Parlamente zu einer gemeinsamen Erklärung durchringen konnten, den negativen Propagandafeldzug zugunsten der Auflagen der Autorin Eva Herman in einen Aufklärungsgfeldzug zur Sache zu wandeln.

Die überflüssige Nachricht hinterher: Günter Grass, der Flakhelfer, der keiner war, geht gerichtlich gegen seinen ersten Biografen Jürgs vor, weil der in einer Neuauflage einfügte, der SS- Mann hätte sich freiwillig gemeldet – und zwar zur SS. Geht das > Häuten der Zwiebel < nun als Erbsenzählen weiter? Meldungen zur SS waren, wie auch immer, stets > freiwillig<. Immer noch nichts gelernt, unser einstiger selbsternannter demokratischer Saubermann der Nation.

Nebenbei erfahren wir, dass er sich wohlweislich als Fahrer eines Mammut-Tigerpanzers vordrängelte. Um als > Flakhelfer< damit Bomber abzuschießen, hätte es kaum gereicht, das Ding auf den Kopf zu stellen. Wie es ihm übrigens auch nicht bei der Glättung seiner Vergangenheit gelingen will. Er sollte endlich den/die Schn……( Nichtzutreffendes streichen ) halten, dieser sich selbst enttarnende Weltverbesserer.

Und die tägliche Nachricht von immer neuen Opfern im Irak, die uns, je länger das Gemetzel zugunsten der Ölkonzerne dauert, zugegeben, weniger als der Wettbericht zu interessieren scheint, wenn sie nicht gerade besonders spektakulär ausfällt. Die von Washington lizensierten marodierenden privaten US- Sicherheitsdienste haben wieder mal 19 irakische Zivilisten ermordet.

Nebenbei erfahren wir, dass die amerikanischen Besatzer > eben erst versehentlich < 15 Frauen und Kinder töteten.

Und ganz nebenbei füge ich als Beitrittsdeutscher hinzu: Heute am 13. Oktober hätten wir in der DDR den > Tag der Aktivisten < begangen – in Erinnerung an die Übererfüllungsschicht des Adolf Henecke. Das war eine hinterhältige , verdummende wie ausbeuterische Lüge, um die Normen in endloser Schraube in die Höhe zu treiben. Die Geschichte hat ihr Urteil 1989 auch darüber gesprochen.

Wann tut sie es mit den Urhebern der Spiegelfechtereien auf unserem Displays?

Mit nachdenklichem Gruss

Jochen Jocketa