Lieber Vati, liebe Mutti
was ich so von Mitschülerinnen höre, geht es in unserer Familie ziemlich gerecht zu. Das Taschengeld ist altersgemäß – selbst das Auskratzen des Puddingtopfes geht von Mal zu Mal reihum.
Allerdings sieht es in der globalen Weltfamilie ganz anders aus .Unsere Lehrerin erzählte uns von einem Rechenbeispiel der Zeitschrift > Wohnung und Gesundheit<, an dem sich, obwohl es schon eine Zeitlang zurückliegt, nach der Internetquelle tilman.langner. umweltschulen.de nicht viel und auf jeden Fall nichts zum Positiven geändert hat!
Wenn man die Weltbevölkerung auf ein 100 Einwohner zählendes Dorf reduzieren und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehalten würde, wäre dieses Dorf folgendermaßen zusammengesetzt: 57 Asiaten, 21 Europäer, 14 Amerikaner, 8 Afrikaner. Sechs Menschen würden 59 Prozent des gesamten Reichtums besitzen, 8o würden in maroden Häusern leben, 70 wären Analphabeten, 50 würden an Unterernährung leiden. Nur einer hätte einen Universitätsabschluss und einer einen Computer besitzen.
20 Prozent der Menschheit in den Industrieländern verbrauchen demnach 80 Priozent der Reserven Auch wennn es in den Metropolen eine kleine reiche Schicht gibt, gehören die Chinesen nicht zu diesen 20 Prozent. Aber gerade auf China wird in diesen Tagen soviel geschimpft, obwohl doch in dem einen oder anderen Falle die Importeure von Billigprodukten, an denen sie kräftig verdienen, mit die Hauptschuld tragen und sich sogar bei der chinesischen Regierung entschuldigt haben.
Wir wollten in der Schule und auch zuhause vielmehr über eine gerechte globale Welt dikutieren.
Eure Christine
Oktober 6, 2007 um 5:40
[...] http://momentmal.wordpress.com/2007/10/03/zwu-chunusun-mut-dum-kuntrubuss/ [...]
Oktober 6, 2007 um 5:42
Hallo Christine,
mir hat der Beitrag gut gefallen. Ich hoffe, es ist ok, dass ich diesen in meinem Blog http://www.chinaterminal.wordpress.com verlinkt habe.
LG Christian