Schon seit Tagen war Ihnen aufgefallen, dass Sie Ihr Chef besonders freundlich behandelte.
Nein, nicht Sie waren der Gegenstand der Begierde. Sondern die Neue im Büro, die es ziemlich schnell geschafft hatte. Nun wollten die beiden ein Wochenende ungestört verreisen.
Aber die > Chefin <, eigentlich nur Hausfrau, kannte anscheinend ihren Pappenheimer. Ohne Alibi lief da nichts. Eine Dienstreise zu irgendeiner Messe am Wochenende, mit Übernachtung versteht sich. Und da die Ehefrau wußte, dass Sie in einer glücklichen Beziehung leben, argwöhnte sie in diesem Falle nichts.
Also zwei Einzelzimmer ( Pst: Mit Durchgangstür) auf Kosten des Steuerzahlers. Sie und der Chef im Dienste der Firma beim Essebesuch. > Ich habe meine Frau schon informiert; !< verkündete der lüsterne Chef und stellte damit klar, wer hier wirklich in der Zwickmühle war < Dann kam das übrige, Blabla wie es Ehebrecher so im Repertoire haben. Man liebe seine leider krebskranke ( leider auch an der Firma wesentlich mit ihrem Vermögen beteiligte !) und nicht zu Sexualität aufgelegte Gattin. Man sei schließlich ein kerngesunder Mann.
Na, ja !
Er hat Ihnen dieses Mal die Entscheidung nicht überlassen und eine besonders rücksichtslose Art von Mobbing praktiziert.. Aber Sie haben ihm klargemacht, dass so ewas nicht wieder passieren darf. Dies sagten Sie ihm nicht als moralische Instanz, sondern als Arbeitnehmer, der seine Rechte kenne
Das erforderte viel Zivilcourage. Nun müssen Sie abwarten, wie nachtragend er ist und sich ein zweites Mal Sie als Alibi zu überrumpeln traut. In diesem Fall sollten Sie sich doch besser nach einer anderen Arbeitstelle umschauen.