denen wir eurem immer unappetitlicheren Mix von Dichtung, Wahrheit, Lobhudelei und Verleumdung mit den Nachrichten des Tages auch auf dem Display ausgeliefert sind..
Zuerst die gute Nachricht, die es, wie man sehen wird, leider nicht bleibt. Al Gore wurde der Friedensnobnelpreis zuerkannt. Ein Sieg für den Klimaschutz. Der Schein trügt.. Aber ein Teilerfolg gewiss. Vor allem in den USA fällt die Meute der Verleugner der Erderwärmung über den Klimaapostel her. Die Bush – Lobby wirft ihre gutbezahlten Mediensöldner in den ungleichen Kampf und verleumdet den Preisträger. Sogar Stalin und Hitler wären einmal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen gewesen.
Nebenbei erfahren wir, dass der Preisträger im Laufe seines aktiven Klimaengagements sein Vermögen auf über 100 Millionen Dollar gebracht hat. Villen im luxuriösen Nashville und anderswo, ein Penthouse in einem Nobehotel und so weiter inklusive. Kein Wunder, wenn man für einen Vortrag 175 000 Dollar kassiert. Über Tausend derartige Auftritte soll er schon absolviert haben – nur für Schulen kostenlos. Zu viele für Nullkomma … können es demnach nicht gewesen sein.
Kandidat Dr. Helmut Kohl ging leer aus. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die polnische Kandidatin, die über 2000 Kinder vor dem Holocaust rettete, bekommt wohl keine zweite Chance.. Was sind schon 2000 junge Menschenleben, wenn täglich tausende vor allem in Afrika verhungern.
Dann die überfällige Nachricht, die uns eine Eva Herman, wie sie nicht nur in ihrer verbrämten Naziverehrung unglaubwürdig und inkompetent ist, noch unglaubhafter beschreibt. Die Retterin der Familie hat ein bewegtes Leben hinter sich. Viele Männer, meist die Richtigen für die Karriere. Sohn Sam musste sich an mehrere >Pappis< gewöhnen.? Von intakter Familie keine Spur bei unser selbsternannten von ihrer historischen Höhenflugsonne angebräunten Sauberfrau der Nation.
Nebenbei erfahren wir nichts darüber, dass sich zum Beispiel die Damen Ministerinnen und Staatssekretärinnen der Bundesregierung und der Länder sowie ihrer Parlamente zu einer gemeinsamen Erklärung durchringen konnten, den negativen Propagandafeldzug zugunsten der Auflagen der Autorin Eva Herman in einen Aufklärungsgfeldzug zur Sache zu wandeln.
Die überflüssige Nachricht hinterher: Günter Grass, der Flakhelfer, der keiner war, geht gerichtlich gegen seinen ersten Biografen Jürgs vor, weil der in einer Neuauflage einfügte, der SS- Mann hätte sich freiwillig gemeldet – und zwar zur SS. Geht das > Häuten der Zwiebel < nun als Erbsenzählen weiter? Meldungen zur SS waren, wie auch immer, stets > freiwillig<. Immer noch nichts gelernt, unser einstiger selbsternannter demokratischer Saubermann der Nation.
Nebenbei erfahren wir, dass er sich wohlweislich als Fahrer eines Mammut-Tigerpanzers vordrängelte. Um als > Flakhelfer< damit Bomber abzuschießen, hätte es kaum gereicht, das Ding auf den Kopf zu stellen. Wie es ihm übrigens auch nicht bei der Glättung seiner Vergangenheit gelingen will. Er sollte endlich den/die Schn……( Nichtzutreffendes streichen ) halten, dieser sich selbst enttarnende Weltverbesserer.
Und die tägliche Nachricht von immer neuen Opfern im Irak, die uns, je länger das Gemetzel zugunsten der Ölkonzerne dauert, zugegeben, weniger als der Wettbericht zu interessieren scheint, wenn sie nicht gerade besonders spektakulär ausfällt. Die von Washington lizensierten marodierenden privaten US- Sicherheitsdienste haben wieder mal 19 irakische Zivilisten ermordet.
Nebenbei erfahren wir, dass die amerikanischen Besatzer > eben erst versehentlich < 15 Frauen und Kinder töteten.
Und ganz nebenbei füge ich als Beitrittsdeutscher hinzu: Heute am 13. Oktober hätten wir in der DDR den > Tag der Aktivisten < begangen – in Erinnerung an die Übererfüllungsschicht des Adolf Henecke. Das war eine hinterhältige , verdummende wie ausbeuterische Lüge, um die Normen in endloser Schraube in die Höhe zu treiben. Die Geschichte hat ihr Urteil 1989 auch darüber gesprochen.
Wann tut sie es mit den Urhebern der Spiegelfechtereien auf unserem Displays?
Mit nachdenklichem Gruss
Jochen Jocketa
Oktober 13, 2007 um 4:39
Eva Herman ist nicht rechtsextrem, verharmlost nicht die Familienpolitik der Nazis, ist nur in der freien Rede ungeschickt. Wenn man das Wortlautprotokoll von Kerners Sendung liest, dann möchte ich festhalten: Freispruch für Eva Herman. Aber eindeutig!
Oktober 13, 2007 um 6:47
guter Artikel, gerne mehr davon;-)