Endlich Frieden für Diana und ihre Prinzen

Oktober 6, 2007

Fünf Jahre nach dem tragischen Tod der Prinzessin des Herzens bequemt sich endlich ein britisches Gericht, die sogenannte formell vorgeschriebene Untersuchung zum Tod eines britischen Staatsbürgers im Ausland hinter sich zu bringen. Ein Gerichtsverfahren, bei dem es weder Urteil noch Verurteilte gibt. Alles wasserdicht gestrickt oder – schlechter aber treffender ausgedrückt – verstrickt. War letztendlich auch durch Millionen und Abermillionen Tränen nicht aufzuweichen. Nur der anscheinend sichtlich erleichterten Königin hat man damals vor den TV – Kameras der ganzen Welt Beine gemacht, als sie für wenige Augenblicke die königliche Selbstbeherrschung verlor.

Die letzten ( wirklich die letzten ?) Fotos werden nun unter die Leute, besser die Meute, der Boulevardpresse gebracht.

Das Ganze garniert mit ein paar Krokodilstränen der noch einmal davongekommenen Eschwiegermutter einer kurz vor der Heirat mit einem Moslem stehenden Prinzenmutter.

Das politisch bulemiehaft abgespeckte United Kingdom durch welchen sog. Zufall auch immer gerade noch gerettet. > Long live the Queen! < Wir hätten damals gern auch > Long live Diana? < gerufen. Es hat nicht dürfen sein.

Das wars, ihr unverbesserlichen Royalisten. Nun gebt Ruhe; bitte keine neuen investigativen Nachforschungen mehr. Was ein Beinaheschwiegervater – Milliardär nicht schaffte , warum soll es euch kleinen grauen Mäusen noch gelingen! Denn weder der soundsovielte, schließlich profihaft ausgeführte Schlaftabletten-Selbstmord der Marylin Monroe, die zwei (!) Todesschüsse auf Präsident Kennedy und noch der Pariser Tunneltod Dianas werden wohl je aufgeklärt werden. Wenigstens nicht zu unseren Lebzeiten und danach interessiert es uns biologisch nicht mehr. Hier gibt es auf lange Sicht nichts mehr aufzudecken, denn da haben die Geheimdienste ihre politischen Tschernobylsärge draufgepackt.

Nur Castro ist damals dem Giftmord entkommen. Aber der lebt ja noch – dieser zähe Bursche.. Halt die Ohren steif, Fidel ! Laß sie warten, die wirklichen oder vermeintlichen Mörder. Im Geiste waren sie es auch im Zweifelsfall Diana.

Und Bin Laden, der Meistgesuchte, schickt gelegentlich eine Videobotschaft. Scheinbar oder wirklich nicht mehr unter den Lebenden jedenfalls hat er sich weder mit Schlaftabletten passiv vergiftet, noch in der offenen Staatskarosse von der Ölmaffia ( schon wieder die gleichen Leute ?) abknallen lassen und sich selber einen sicheren Tunnel gesucht als Diana.

Während wir dabei waren, diese nachdenklichen Zeilen ins Internet zu stellen, verhöhnt man in den USA nicht nur die Tausende Opfer des Irak-Krieges, sondern auch Diana, die sich nicht mehr wehren kann, dass ihr Sohn Harry erneut in den Schmutz getreten wird. Eine amerikanische Zeitung stellte soeben eine Skulptur vor, in der Prinz Harry als Soldatenleiche mit Bibel und Union Jack gezeigt wird. Die infame Anspielung auf den gegen seinen Willen verhinderten Irak- Einsatz zusammen mit seinen Kameraden – wegen drohender Kidnappingsgerüchte von seinen Vorgesetzten untersagt.. Offensichtlich von höchsten Stellen der Vereinigten Staaten nicht verhinderte Diskriminierung als Retourkutsche gegen die weitere Verringerung der britischen Truppenkontingente im Nordirak.

Wieder mal eine Leiche auf Bestellung ? Da bedarf es keines Magengeschwürs, dass einem übel wird.

Möge sie in Frieden ruhen. Schützt die Söhne, damit sie in Ruhe und Würde ihrer Mutter gedenken und in ihrem Sinne ihre an sich schon eingeengtes Leben gestalten können.. Denn darum würde sie euch vor allem bitten.

Jochen Jocketa


Aktuelle Anekdote – aus Dresden

Oktober 4, 2007

Anläßlich des Tages der Einheit 2007 wurde in Berlin eine vergoldete Büste des Altbundeskanzlers Kohl vorgestellt. Das war aber, worauf Insider ausdrücklich verweisen, keine Anspielung auf schwarze vergoldete Kassen.

KAISER VON CHINA TRIFFT BUNDESKANZLER

Als die DDR in den letzten Zügen lag, will sagen, die letzten mit den Tausenden Flüchtlingen aus Prag über Dresden in die Bundesrepublik durchgeschleust wurden, war es noch gar nicht solange her, da sich folgendes ereignet hatte.

Bundeskanzler Helmut Kohl war auf besonderen Wunsch inkognito zu einem Privatbesuch nach Dresden gereist. Bei Honecker war angefragt worden, ob das ohne Medienmeldungen möglich wäre. Die DDR – Regierung hielt das Versprechen umsolieber, da ihr an keinen Ovationen für einen bundesdeutschen Kanzler gelegen war. Der viele Jahre vorher stattgefundene spontane Empfang für Willy Brandt und nicht den ihn begleitenden DDR – ministerpräsident Stoph in Erfurt hatte tiefe publizistische Narben hinterlassen.

Also reiste der künftige Vater der Einheit, für manchen, der sich bis heute nicht zurechtfand, leider ein Stiefvater geblieben, sozusagen als sein eigenes Vorauskommando in den künftigen Machtbereich. Auf der Prager Straße, einst die Kö von Elbflorenz, kam er mit einem, wie auch anders, denn man war je mittendrin, waschschechten und deshalb auch neugierigen Sachsen ins Gespräch. Man palvaverte hin und her, politisierte ein wenig. Der Sachse, im sogenannten > Tal der Ahnungslosen wohnhaft, weil ohne Empfang westlicher Fernsehsender , wußte anscheinend nicht, wen er vor sich hatte. Als die Begleitung seines Gegenübers nach einem recht ausgedehnten gesamtdeutschen Meinungsaustausch zum Aufbruch drängte, konnte er es sich nicht verkneifen zu fragen: > Sachn Se mal, mit wem denn habsch die Ähre gehabbt ? < Ein wenig verwundert über diese Frage antwortete der Publicity verwöhnte Gefragte: > Ich bin Dr. Helmut Kohl, der Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland ! < Das wiederum löste ein zweifelndes Grinsen aus. > Ei verbibbsch ! Also feiche bisde ooch, weil de deinn richtschn Name nich uffn Bräsentierdeller von Horch und Gugg,, nämlich der Schtasi, leechen dust.< Und nach kurzem, durchaus höflichen Zögern fügte er gelassen hinzu:.> Na meindwächn, dann binch ehmd der Gaiser von Schina<. Drehte sich nun doch leicht verärgert auf seinem Bunaabsatz um und verschwand tief beleidigt in der Menge, nachdem er sich noch einmal mit geringschätziger Geste umgedreht hatte. > Der Wessi is bei mir geschtorm: < schimpfte er.

Der tat es bekanntlich nicht und wurde sein erster Bundeskanzler. Leider hat sich der > Gaiser von Schina< nie wieder gemeldet. Der Beschreibung nach könnte auch er noch leben. Vielleicht meldet er sich doch noch..